Freitag, 19. Januar 2007
[1] freunde fragten, wo bei den aussagen von bischof knuth, die ich letztens kommentierte, das problem für mich denn sei? darüber denke ich viel nach. aber hier ist nicht der geeignete ort, um das zu klären.

[2] einen ganz anderen ton schlägt hape kerkeling an, wenn er über kirche („als dorfkino“) spricht. in vries-land wird ein abschitt aus seinem pilgerbuch zitiert. das klingt wirklich nett. und bodenständig.

[3] beim stichwort „ökumenische spiritualität“, zu der wir (hausgemeinschaft) auf der nordelbischen ökumenetagung an diesem wochenende in breklum eine kurzpräsentation machen sollen, habe ich irgendwie so ein bild von leuten, idealisten, die sich zusammen setzen und sagen: „ach komm, lass mal ne ökumenische spiritualität entwickeln!“ und dann kommt irgendso ein gedankenkonstrukt bei raus. das nachträglich belebt werden muss.

vielleicht müsste man die begriffe einfach nur mal umdrehen. dann hätte man „spirituelle ökumene“. hört sich komisch an, aber man hat dann was inhaltlich sinnvolles. geistliche ökumene – das ist z.b. wenn christen miteinander beten. ist doch ganz einfach, oder? und das werden wir an diesen zwei tagen in breklum auch tun.

[4] die homepage des ansverus-hauses ist aktualisiert.

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