Dienstag, 17. April 2007
mit nikodemus kirche sein | heimat
p. thomas (khg hamburg) sprach gestern vom tagesevangelium ausgehend über nikodemus, vom dem es im johannesevangelium drei geschichten gibt: einmal das nachtgespräch mit jesus, als zweites das eintreten für jesus im hohen rat und als drittes der „fromme dienst“ der bestattung jesu. diese drei geschichten brachte er zusammen mit dem dreiklang von dem, was kirche tut: beten (leitourgia), bekennen (martyria), dienen (diakonia). indem nikodemus dies tut, „ist“ er kirche.

lasst uns anstatt zu fragen, was kirche ist (das kann man im katechismus nachlesen), lieber umzusetzen versuchen, was kirche tut. selber kirche sein und mit anderen rechnen, die dasselbe tun, und es dann gemeinsam umsetzen. das sind meine gedanken heute dazu.

was sonst noch gestern abend in der khg war: s. sagte zu mir: „ich wünsche dir heimat.“ an das stichwort der „heimat“ dachten auch noch andere. das hat mich berührt. man muss sie in seinem inneren berühren können, sonst wird man sie im aussen vielleicht nie erfahren.

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und irgendwie steckt hier eine gewisse ironie drin - denn die zusammenstellung dieser drei begriffe stammt aus der geschichte der evangelischen michaelsbruderschaft: http://www.kommunitaeten.de/quat/J1981/q811601.htm

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ob p. thomas, das wohl wusste?

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