Freitag, 13. April 2007
das nicht-üben üben
beisasse, 11:22h
ja, aufmerksam gehen üben, achtsam sitzen üben, gesammelt psalmodieren üben, gut abwaschen üben, alles das ist nötig. aber auch das nicht-üben üben. was meine ich damit?
letztes jahr gab es gelegentlich den fürchterlichen spruch zu hören: „nimm es als geistliche übung.“, wenn einem z.b. aufgegeben wurde, einen haufen von kopien zu machen. das hat mich immer wütend gemacht. nee, wenn ich einen haufen kopien machen soll, möchte ich das bitte einfach machen und es nicht spirituell vebrämen. ist kopieren oder jegliche andere arbeit, die getan werden muss, mehr wert, wenn man sie als „geistliche übung“ vollzieht? nein. man muss es so tun, wie man es eben tut. und so übt man das nicht-üben und trägt dazu bei, dass alles so getan wird, wie es getan werden will und alles an seinem rechten ort ist.
letztes jahr gab es gelegentlich den fürchterlichen spruch zu hören: „nimm es als geistliche übung.“, wenn einem z.b. aufgegeben wurde, einen haufen von kopien zu machen. das hat mich immer wütend gemacht. nee, wenn ich einen haufen kopien machen soll, möchte ich das bitte einfach machen und es nicht spirituell vebrämen. ist kopieren oder jegliche andere arbeit, die getan werden muss, mehr wert, wenn man sie als „geistliche übung“ vollzieht? nein. man muss es so tun, wie man es eben tut. und so übt man das nicht-üben und trägt dazu bei, dass alles so getan wird, wie es getan werden will und alles an seinem rechten ort ist.
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