Montag, 9. April 2007
würdest du es merken?
karsamstag sagte eine frau, sie wäre gern ein baum in einem garten, der vor gott grünt. ich fragte sie, warum sie das nicht jetzt auch schon tun könne und ob sie wisse, was sie tun könne, um das umzusetzen. daraufhin sagte sie, einiges könne man sicherlich tun, aber letztlich müsse das von gott geschenkt sein. ich fragte weiter, warum gott es ihr denn nicht jetzt schenken würde. wenn alles gnade ist, wenn alles geschenk ist, worauf warten wir dann? ich sagte darum: „würden sie es merken, wenn gott es ihnen schenkt, wie ein baum vor ihm zu blühen? was für ein zeichen müsste ihnen gegeben werden, dass sie bemerken, dass es jetzt gelingt?“ - und da sagte sie sehr ehrlich: „das habe ich mich auch schon gefragt. und ich weiss es nicht. ich habe auch angst, es zu verpassen.“

würdest du es merken, dass ostern ist? würdest du es merken, wenn alles gut ist? und woran würdest du es erkennen?

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Ich hoffe, ich würde merken, wenn Ostern ist. Dieses Jahr war es jedenfalls so. Der Pfarrer im Ostergottesdienst meinte, eigentlich sei ja jeden Tag Ostern. Das ist mir im Gedächtnis geblieben.

Wenn alles gut ist? Ist es nicht eigentlich immer alles gut? Zumindest sollte es so sein, aber ich zweifel immer wieder daran.

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hallo frau b.! es ist ostern!
das darf ich ihnen mit ihrem pastor bestätigen. und das andere: das problem ist ja tatsächlich eher, dass man nicht weiss, wie das geht: *es *zu *merken, dass tatsächlich alles gut ist. dass es sich so verhält mag man sich immer wieder vorsagen, aber hilft das dann auch? alles gut, alles gut, alles gut.

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