Dienstag, 20. März 2007
(los-)gehen und nicht zurück schauen
ich weiss, die okuli-woche ist vorbei und wir sind bei lätare angelangt. aber immer noch geht mir der wochenspruch vom sonntag okuli nach, der dem sonntagsevangelium entnommen ist:
    wer seine hand an den pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das reich gottes. (lukas 9,62)
überhaupt ist es die ganze passage (lukas 9,57-62), die mich schon ein anderes mal wirklich losgehen liess. ohne noch zu zögern. wenn nicht jetzt, wann dann? deswegen war ich vorletzten sonntag froh, wieder dieses evangelium zu hören.

mache dein hinter jesus hergehen niemals abhängig von äusseren gegebenheiten. denke nicht, die und die bedingungen müssten erfüllt sein, damit du das optimal kannst. wenn du am morgen aufwachst, sollst du wissen: alles ist dir schon gegeben für diesen weg. alles, was du beim aufwachen vorfindest, ist genug an proviant und ausrüstung. mehr brauchst du nicht. und dann musst du den weg fortsetzen, ohne zurück zu schauen. während du vor dich hin singst: oculi mei semper ad dominum ... meine augen sehen stets auf den herrn ...

noch 19 tage bis ostern.

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