Mittwoch, 14. März 2007
exsultet üben
noch 25 tage bis ostern. zeit, das exsultet wieder auszugraben und zu gucken, ob man‘s noch kann.

hier in aumühle beginnt der osterfrühgottesdienst (um 5.00 uhr) mit dem einzug der osterkerze in die dunkle kirche, begleitet von dem ruf „christus, unser licht! – gelobt sei gott!“ wenn alle ihre kerzen an dem licht der osterkerze entzündet haben, wird das exsultet vorgetragen.

es ist ein lobpreis des rettenden handeln gottes damals – im durchgang durch das schilfmeer, im durchgang durch den tod zur auferstehung – und heute, in dieser nacht. „dies ist die nacht“ heisst es immer wieder im exsultet: was einst geschehen ist, ist im gegenwärtigen ganz genauso „wahr“, und besonders „heute“, am ostertage.

der ruf „dies ist die nacht“ wird hier bei uns von der gemeinde aufgenommen und wiederholt. (nach einer idee der lutherischen kirche in den usa, siehe renewingworship.org unter „easter vigil“, example #1.) so kann man selbst ins singen kommen und sich in dieses vertrauen singen, dass das geschehene neu wahr wird: auferstehung.

vorgetragen wird das exsultet auch dieses jahr wieder in der übersetzung von norbert lohfink sj, der sehr überzeugend seine fassung erläutert: siehe bei sankt-georgen.de ganz unten. da findet sich auch der link zu den „noten“ dazu.

weiss nicht wie einige das finden, jetzt schon von österlichen dingen zu sprechen. gestern war ich kurz in hamburg und dort ist schon überall osterdeko in den geschäften. das verwirrte mich nun wirklich.

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