Dienstag, 27. Februar 2007
des fleisches hoffart beugt und brecht
beisasse, 16:37h
[1] in dieser woche singen wir häufiger „schon bricht des tages glanz hervor“ (evangelisches gesangbuch 453): jochen klepper übersetzte 1939/1941 den hymnus „iam lucis orto sidere“. es eröffnet unter dem titel „ambrosianischer morgengesang“ sogar die sammlung geistlicher lieder mit dem titel „kyrie“, wo man auch andere bekanntere lieder von ihm findet. vielleicht kennen es unsere katholischen freunde als „schon zieht herauf des tages licht“, aber kleppers gelungene übersetzung sei auch ihnen zum entdecken empfohlen. da findet sich beispielsweise die zeile „des fleisches hoffart beugt und brecht! / und trank und speise brauchet recht“ für alle, die sich einem kampf-fasten unterziehen.
[2] hätten wir früher von so was gesungen, hätte ich wahrscheinlich einen ernsthaften knacks gekriegt. da starrten wir ja immer gebannt auf unser unvermögen, hielten christen aus den grossen kirchen für lau und wollten alle unsere freunde zu evangelistischen veranstaltungen mitnehmen (wenn wir uns trauten). vielleicht kann man das alles nun bei claudia schreiber (durch „emmas glück“ bekannt geworden) nachlesen. ich hab es mir jedenfalls bestellt, nachdem ich das las: „ihr ständiger begleiter“ von claudia schreiber vorgestellt bei ndr.de - übrigens ist die autorin auch bei baptisten aufgewachsen. wird vielleicht also eine reise in die vergangenheit. [nachtrag: siehe dazu einen späteren eintrag von mir.]
[2] hätten wir früher von so was gesungen, hätte ich wahrscheinlich einen ernsthaften knacks gekriegt. da starrten wir ja immer gebannt auf unser unvermögen, hielten christen aus den grossen kirchen für lau und wollten alle unsere freunde zu evangelistischen veranstaltungen mitnehmen (wenn wir uns trauten). vielleicht kann man das alles nun bei claudia schreiber (durch „emmas glück“ bekannt geworden) nachlesen. ich hab es mir jedenfalls bestellt, nachdem ich das las: „ihr ständiger begleiter“ von claudia schreiber vorgestellt bei ndr.de - übrigens ist die autorin auch bei baptisten aufgewachsen. wird vielleicht also eine reise in die vergangenheit. [nachtrag: siehe dazu einen späteren eintrag von mir.]
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