Montag, 12. Februar 2007
über das geheimnis worte verlieren oder es feiern?
beisasse, 17:22h
daniel fragt in einem blog-eintrag nach deinem verständnis von gottesdienst. als beispiel zitiert er aus dem buch „glaubensspaltung ist gottesverrat“, wo klaus berger zusammenzufassen versucht, wie evangelisches und katholisches verständnis von gottesdienst zu unterscheiden sind. das wird sicherlich auch die leser dieses blogs interessieren.
meine gedanken dazu in kürze: am „lebenden objekt“ ist diese unterscheidung niemals so eindeutig, wie klaus berger sie macht. eine lutherische gemeinde sieht durchaus in dem pastor oder in der pastorin ein gegenüber. und wenn wir im ansverus-haus gottesdienst feiern, dann ist der sakramentsgottesdienst, d.h. mit abendmahl, immer der normalfall.
jahrelanges mit-verantwortlich sein in früheren jahren in gottesdiensten lässt mich bei der frage nach dem verständnis von gottesdienst mahnen: es ist zwar wichtig, sich bewusst zu sein, warum man etwas tut, aber es muss uns auch klar sein, dass es elemente gibt, in der sich die feier unserem diskursiven verstehen- und erklären-wollen entziehen. und darum feiern wir ja: weil wir keine worte für das geheimnis finden. (nach klaus berger wäre das jetzt wohl eine katholische position. mh.)
meine gedanken dazu in kürze: am „lebenden objekt“ ist diese unterscheidung niemals so eindeutig, wie klaus berger sie macht. eine lutherische gemeinde sieht durchaus in dem pastor oder in der pastorin ein gegenüber. und wenn wir im ansverus-haus gottesdienst feiern, dann ist der sakramentsgottesdienst, d.h. mit abendmahl, immer der normalfall.
jahrelanges mit-verantwortlich sein in früheren jahren in gottesdiensten lässt mich bei der frage nach dem verständnis von gottesdienst mahnen: es ist zwar wichtig, sich bewusst zu sein, warum man etwas tut, aber es muss uns auch klar sein, dass es elemente gibt, in der sich die feier unserem diskursiven verstehen- und erklären-wollen entziehen. und darum feiern wir ja: weil wir keine worte für das geheimnis finden. (nach klaus berger wäre das jetzt wohl eine katholische position. mh.)
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