Dienstag, 21. November 2006
nach schönheit suchen
beisasse, 06:56h
gestern also nacht der lichter, ein abendgebet mit liedern (und besuch, frère andreas war da) aus taizé in der hauptkirche st. trinitatis, altona (hamburg). vor dem gebet gab es eine begegnung mit schwester gerharda, die interessierten eindrücklich erzählt hat von der alimaus: aufenthaltsraum und essensausgabe für bedürftige menschen. zu beginn gab es viele geschichten von dem, wie alles anfing und was für persönlicher einsatz damit zusammenhing. es schien mir, als sei mit diesen alten geschichten so etwas verbunden wie das bewusstsein ein „erbe“ weiter zu führen. indem wir immer wieder unsere geschichte wie etwas anfing erzählen, werden wir ermutig für das, was noch kommen kann. – die alimaus, eine tolle sache, interessante leute, an deren engagement man gerne anknüpfen mag.
st. trinitatis in altona ist ein sehr ansprechender raum: allein schon die platzierung des altars in der mitte sagt schon ganz viel. sicherlich trug auch dieser raum mit dazu bei, dass das gebet ein besonderes ereignis wurde. – nachdem ich letzte woche panik geschoben habe, weil ich dachte: „nein, also einfach so ohne instrumente und nix – wie soll das bitte mit einigen hundert leuten gehen?“ war es eine tolle sache, ganz schlicht die lieder anzustimmen und zu bemerken: „es geschieht etwas.“ eine kirche voll mit leuten, die einfach mit dem instrument ihres körpers, ihrer stimme sich der schönheit des gebetes überliessen …
(warum können wir nicht öfter die kategorie des schönen in der kirche anbringen? einfach mal so etwas fragen wie: ist die theologie karl barths schön? – wobei schönheit natürlich etwas anderes ist als eigener persönlicher geschmack …)
st. trinitatis in altona ist ein sehr ansprechender raum: allein schon die platzierung des altars in der mitte sagt schon ganz viel. sicherlich trug auch dieser raum mit dazu bei, dass das gebet ein besonderes ereignis wurde. – nachdem ich letzte woche panik geschoben habe, weil ich dachte: „nein, also einfach so ohne instrumente und nix – wie soll das bitte mit einigen hundert leuten gehen?“ war es eine tolle sache, ganz schlicht die lieder anzustimmen und zu bemerken: „es geschieht etwas.“ eine kirche voll mit leuten, die einfach mit dem instrument ihres körpers, ihrer stimme sich der schönheit des gebetes überliessen …
(warum können wir nicht öfter die kategorie des schönen in der kirche anbringen? einfach mal so etwas fragen wie: ist die theologie karl barths schön? – wobei schönheit natürlich etwas anderes ist als eigener persönlicher geschmack …)
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