Freitag, 20. Oktober 2006
es geht um weniger (sic) als kirche mit iPod-ästhetik
refugium, 14:58h
habe irgendwie das bedürfnis, mich dafür zu entschuldigen, dass das wort „(emerging) church“ auf diesem blog vorkommt. ausserdem fühle ich mich wohl etwas frustriert, dass ich auch so spät auf dieses „gespräch“ gestossen bin. als erstes dachte ich: mann, leute, hättet ihr das nicht auch schon vor fünf jahren durchmachen können? damals gab es eigentlich kaum eine alternative für menschen, die in einer frömmigkeitstradition aufgewachsen waren, in der sie bald keine luft zum atmen mehr hatten. und dann dieses wort: „postmoderne“, das alle schon genervt hat - hatten wir doch alles schon in unseren seminaren und vorlesungen. na, immerhin: wer hätte gedacht, dass so etwas geschehen würde? und: ich bin auf einem eigenen (anderen) weg jetzt. gutmütig winke ich meiner vergangenheit zu.
jedenfalls: mir ist es unheimlich wichtig, dass bei dem, was wir tun, wir alles strategische von uns weisen. es handelt sich bei dem, was gerade geschieht („emerging“), ja nicht darum, kirche mittels iPod-ästhetik neu zu verpacken. (aber wenn‘s schick aussieht und kreativ und inspirierend, ist das auch schön!) aufatmen zu können und sich in eine „grosszügige“ haltung einzuüben, ist schon viel.
„strategie“ bedeutet für mich in diesem zusammenhang, dass es hintergedanken gibt. oder: dass eine sache nicht um ihrer selbst willen getan wird, sondern um etwas anderes zu erreichen. es ist hingegen ganz einfach etwas nicht als strategie zu tun. und das geht so: man tut nur noch die dinge, die man gern tut.
mensch, hab jetzt genug an diesen absätzen herumgeschrieben. ich werde es einfach so mal als fragment lassen.
jedenfalls: mir ist es unheimlich wichtig, dass bei dem, was wir tun, wir alles strategische von uns weisen. es handelt sich bei dem, was gerade geschieht („emerging“), ja nicht darum, kirche mittels iPod-ästhetik neu zu verpacken. (aber wenn‘s schick aussieht und kreativ und inspirierend, ist das auch schön!) aufatmen zu können und sich in eine „grosszügige“ haltung einzuüben, ist schon viel.
„strategie“ bedeutet für mich in diesem zusammenhang, dass es hintergedanken gibt. oder: dass eine sache nicht um ihrer selbst willen getan wird, sondern um etwas anderes zu erreichen. es ist hingegen ganz einfach etwas nicht als strategie zu tun. und das geht so: man tut nur noch die dinge, die man gern tut.
mensch, hab jetzt genug an diesen absätzen herumgeschrieben. ich werde es einfach so mal als fragment lassen.
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